Geschichte im Teneriffa-Lexikon

Teneriffa war ursprünglich von den Guanchen besiedelt, die auch alle anderen Kanarischen Inseln in ihrer Gewalt hatten. Nach dem Tod des Guanchenhäuptlings Tinerfe im 15. Jahrhundert, wurden die Inseln unter seinen neun Söhnen aufgeteilt. Die Einwohner von Gran Canaria ergaben sich im Jahre 1483 den Spaniern. Im Laufe der Jahre wurden die Kanaren aufgrund ihrer strategischen Lage vor allem für die Atlantiküberquerungen zum Dreh- und Angelpunkt. Im Jahre 1494 landete hier Alonso Fernandez de Lugo und legte den Grundstein für das spätere Cruz de Tenerife. Nach einer schweren Niederlage der Guanchen stand im Jahre 1494 der gesamte Bereich der Kanaren unter Spaniens Herrschaft, was sich bis heute nicht geändert hat. Nachdem La Laguna Hauptstadt wurde, wurde Teneriffa immer wichtiger als Stützpunkt des Schiffsverkehrs zwischen Spanien und den amerikanischen Kolonien. Die Engländer versuchten immer wieder Santa Cruz de Tenerife zu erobern und scheiterten jedes Mal. Im Jahre 1822 wurde dann Santa Cruz de Tenerife zur Hauptstadt, einen Status, den sie sich bis zum Jahre 1927 erhalten könnte. Ab 1799 erlebte Teneriffa seine Blütezeit, konnte sich aber dennoch nicht von der feudalistischen Gesellschaftsordnung lösen. Erst im 19. Jahrhundert kam es zu politischen Reformen. Vom spanischen Bürgerkrieg blieb Teneriffa damals jedoch verschont, litt jedoch sehr unter der Diktatur von General Franco. Seit dem Jahre 1975 hat der Tourismus dann Teneriffa erreicht und wurde zur Einnahmequelle Nummer eins, auch dies hat sich bis heute nicht verändert und so leben die meisten Einheimischen auf Teneriffa heute immer noch vom Tourismus. Aber auch die Landwirtschaft spielt auf der kanarischen Insel eine große und bedeutenden Rolle.


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