San Juan de la Rambla im Teneriffa-Lexikon

San Juan de la Rambla könnte man auch Bananenstadt nennen, denn überall wo man auch hinschaut, sieht man Bananenstauden. Des Weiteren sind die vielen Kliffs für San Juan de la Rambla typisch, die nicht steiler sein könnten. Interessant sind auch die Ausgrabungsstätten, die Archäologen hier gefunden haben und sie zu den bedeutendsten von Teneriffa erklärt haben. In den Fundstätten El Risco de Masape und in der Schlucht von Poncio wurden viele überraschenden Funde gemacht, die man hier besichtigen kann. San Juan de la Rambla ist ebenfalls ein sehr interessanter Ort, der viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Besonders sehenswert ist der alte Stadtkern, in dem sich viele Häuser aus dem 18. Jahrhundert befinden. Besonders schön sind die geschnitzten Holzbalkone, die einen besonderen Charme versprühen. Auch die Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert sollte man sich nicht entgehen lassen. In ihr kann man einige wertvolle klerikale Intarien sehen. Zudem gibt es in der näheren Umgebung recht viele schöne Wallfahrtskapellen zu bestaunen, die ebenfalls immer einen Besuch wert sind. Dieses Örtchen mit rund 5000 Einwohner ist auf den ersten Blick ein schmuckloses Stück Land irgendwo auf Teneriffa. Verlässt man aber einmal die Hauptstraße, dann wird man schnell gefallen an dem Ort finden. Die Ortschaft ist recht in die Länge gezogen, erstreckt sich aber entlang der Küste. Daher kann man hier vielen Fischern bei ihrer Arbeit zusehen und auch Baden gehen. Dies geht besonders gut in der Charco Diablo der Feufels Pfütze. Hierbei handelt es sich um ein Schwimmbecken aus Lavagestein, in dem immer ein sehr ruhiger Seegang herrscht. San Juan de la Rambla lebt überwiegend von der Landwirtschaft, weshalb hier auch das Erntedankfest am 24. Juni besonders gefeiert wird. An diesem Tag werden alle Lebensmittel, die hier produziert werden, zusammengetragen und ein ganz großes Mahl zubereitet.

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Text (c) 2017: C. H.

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